Naissances
Cie Kokodyniack
In einer stürmischen Schneenacht bringt Marion in einem abgelegenen Bergdorf in Begleitung ihres Partners Baptiste ein Kind zur Welt. Doch ist es vorstellbar, ein Kind zur Welt zu bringen, ohne sich der Schwangerschaft bewusst gewesen zu sein? Wie entwickelt sich unter solchen Umständen der mütterliche Instinkt? Und der väterliche? Durch ein Wechselspiel verschiedener Stimmen, in einer Welt zwischen einem Bergdorf und dem Krankenhaus, erzählt uns dieses Stück die Geschichte einer verwirrenden Elternschaft und des solidarischen Engagements eines ganzen Dorfes, das von diesem Ereignis völlig überrascht wurde. Wie kann man diesem Paar helfen? Wie soll man dieses Kind aufnehmen?
Mit Naissances erkundet die Compagnie Kokodyniack erneut das chorale Spiel, ihr künstlerisches Markenzeichen. Sie nutzt die kollektive Sprache, um das Universelle durch das Intime auszudrücken. Inspiriert von dem vielstimmigen Roman Tombée des nues von Violaine Bérot sowie den Erfahrungsberichten einer Hebamme und eines Geburtshelfers lässt dieses Stück die Stimmen eines Nachbarn, eines Vaters, eines Dorfes und des medizinischen Personals erklingen.
Weitere Informationen: Eine Klangperformance, geeignet für Menschen mit Sehbehinderung. Im Anschluss an die Vorstellung ist eine Podiumsdiskussion geplant.







