Gaza ô ma joie
Hend Jouda
Auf der Bühne trägt die Dichterin Hend Jouda aus Gaza ihre Texte auf Arabisch vor und scheint zwischen dem Licht der Gedichte und ihrer Stimme zu schweben. Sie vermittelt eine von Ironie geprägte Distanziertheit und zugleich eine intensive Präsenz.
Während Gaza, ihre Heimat, ihre Liebe, verwüstet ist, fragt die Autorin: Wie kann man in Kriegszeiten Dichterin sein? – so lautet der Titel eines Gedichts, das sie im Oktober 2023 auf Facebook veröffentlicht und das regelmäßig aufgegriffen, geteilt und übersetzt wird. Zwischen Schmerz und Trauer feiert ihr Schreiben jedoch auch das Leben. Ihre Texte schlagen eine unmögliche Brücke zwischen Freude und Tod, zwischen den alltäglichen, wesentlichen und unbedeutenden Freuden und der Kraft, weiterzukämpfen. Gaza ô ma joie ist zugleich ein Ort, um dem Vergessen zu widerstehen und der Stimme einer Künstlerin Gehör zu verschaffen.
PRESSE: „Die Poesie von Hend Jouda zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, das palästinensische Leben in scheinbar einfache, aber zutiefst bewegende Bilder zu übersetzen.“ Médiapart
Zusätzliche Info: Die Vorstellung wird mit französischen Übertiteln versehen und ist für Menschen mit Hörbeeinträchtigung geeignet.






