La politique du pire
Adrien Barazzone / L’Homme de dos
Ein Mann erobert die Bühne und verkörpert ganz allein einen in Aufruhr geratenen Stadtrat, der über ein zeitgenössisches Kunstwerk debattiert, das anstelle einer Statue aufgestellt werden soll. Mit beissender Energie nutzt er seine eigene Person, um dieses politische Gremium zu verkörpern, und hält uns einen ebenso scharfen wie erfrischenden Spiegel vor. Die Debatte ist eröffnet, und die Gemüter erhitzen sich. Die Bedeutung von Symbolen, Erinnerung und Schönheit, aber auch „Wokismus“ … alles wird zum Gegenstand verbaler Schlagabtausche. La politique du pire spielt schelmisch mit unserem „demokratischen Anliegen“ sowie mit unserem Misstrauen und unseren grossen Hoffnungen gegenüber der politischen Klasse. Zwischen Wutausbrüchen, Gähnen und trügerischen Argumenten inszeniert der Schauspieler diese politische Kakophonie mit Scharfsinn und Zärtlichkeit. La politique du pire ist der zweite Teil der Triologie des systèmes, die mit Toute intention de nuire begann, das im Mai 2026 im Théâtre du Jura aufgeführt wird.
PRESSE: „Der Schauspieler, Autor und Regisseur vollbringt wahre Wunder, wenn es um das menschliche Kaleidoskop geht.“ Le Temps
„Bissig, witzig und unglaublich wahrhaftig!“ RTS






